Radtipps für Fans und solche, die es werden möchten

Wer sich ein Fahrrad kaufen möchte, muss vieles bedenken. Es gibt eine große Anzahl ganz unterschiedlicher Fahrradtypen. So hält der Fachhandel Mountainbikes, Rennräder, Trekking- oder Cityräder oder auch E-Bikes bereit. Vor dem Kauf sollte sich der potenzielle Käufer also zunächst selbst ein paar Fragen stellen.

Möchte ich mit dem Rad nur zur Arbeit fahren oder will ich auch meine Freizeit auf dem Fahrrad verbringen? Wie sieht es mit geeigneten Radwegen aus und vieles mehr. Die Tipps auf dieser Website sollen helfen, sich für den richtigen Drahtesel zu entscheiden. Wir geben Hilfestellung bei der Auswahl und zeigen, wie man sein Fahrrad am besten pflegt. Nützliches Zubehör ist dabei ebenso ein Thema wie das Fahren zu jeder Jahreszeit.

Darüber hinaus zeigen die folgenden Seiten, was man beachten muss, wenn man auch im Winter mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte. Hier gilt es, das Rad für die kalte Jahreszeit mit der passenden Ausrüstung zu versehen. Auch Fitnesstipps speziell für Radfahrer sind aufgeführt. Denn ohne die richtigen körperlichen Voraussetzungen verlieren viele schnell die Lust am Radfahren. Die optimale Bekleidung ist das A und O für Radfahrer. Wer also auf der Suche nach der richtigen Bekleidung ist, kann auf den folgenden Seiten fündig werden.

Zu guter Letzt beleuchten wir einen neuen Trend, das E-Bike näher. Wir stellen diesen neuen Trend vor und helfen bei der Entscheidung pro oder kontra E-Bike. Denn dieses Fahrrad ist sicher nicht für jeden geeignet. Also vor dem Kauf erst einmal die Tipps lesen und erst dann aufs Rad steigen. Radfahren ist eine Sportart, die fast jeder betreiben kann. Sie ist unabhängig vom Alter und man kann sie überall betreiben. Das Risiko sich zu verletzen ist gering, es ist gelenkschonend und sorgt für viel frische Luft. Nicht zuletzt der Umweltaspekt treibt immer mehr Menschen in den Fahrradsattel.

Richtige Radpflege leicht gemacht!

Mit ein paar Handgriffen funktioniert die Radpflege ganz einfach. Die folgenden Tipps zeigen, dass es sehr einfach ist, sein Rad in Schuss zu halten.

1. Bremsen checken!

Bremsen und Bremsbeläge sind Verschleißteile, die man regelmäßig prüfen und austauschen muss. Also Bremsbeläge entweder selbst, oder noch besser vom Fachmann begutachten lassen. Viele Fachhändler bieten Checks an, vor allem vor dem Winter.

2. Auf Bodenhaftung und Pannenschutz achten!

In der dunklen Jahreszeit ist die Gefahr einer Reifenpanne sehr viel höher. Scherben oder andere Dinge sind in der Dämmerung oft kaum erkennbar. Also besser auf pannensichere Reifen umsteigen oder auf jeden Fall den passenden Pannenschutz dabei haben. Auch der Reifendruck spielt bei Pannen eine Rolle, also unbedingt den Druck in den Reifen optimieren. Zu wenig Luft in den Reifen fördert Pannen, das gilt besonders dann, wenn das Rad länger nicht bewegt wurde.

3. Die Kette geschmeidig halten!

Bei Kälte und Salz auf der Straße verlangt die Kette mehr Pflege als sonst. Damit es nicht zu einem Mangel an Schmiermittel und damit zu Rost oder übermäßigem Verschleiß kommt, die Kette regelmäßig mit einem guten Schmiermittel einfetten. Auch die Reinigung mit einem öligen Lappen wirkt oft wahre Wunder.

4. Die Kette regelmäßig reinigen!

Durch die vermehrte Beanspruchung durch Streusalz verdient die Kette mehr Aufmerksamkeit. Der Fachhandel bietet dazu spezielle Reinigungsgeräte an. Anschließend wird die Fahrradkette wie gewohnt gefettet.

5. Auch Metallverbindungen bekommen ihr Fett weg!

Eindringende Feuchtigkeit führt mit der Zeit zu Rost. Bewegliche Teile wie etwa die Sattelstütze können sich so geradezu festfressen. Besser Bauteile wie Schnellspanner, Stützen oder Gewinde mit Fett oder Montagepaste behandeln. Alle beweglichen Teile bleiben mit Sprühöl optimal in Funktion. Aber Achtung, nicht auf Felgen oder Bremsscheiben sprühen!

6. Sicht und Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit!

Im Dunkeln und in der Dämmerung ist eine gute Beleuchtung lebenswichtig. Dank eines Nabendynamos und LED-Lampen bleibt der Radler auch im Dunkeln gut sichtbar. Ein jährlicher Licht-Check ist dabei ebenso sinnvoll, die eigene Kontrolle der Lichtanlage vor Antritt der Fahrt. Ebenso wichtig sind Reflektoren an den Felgen und an der Kleidung. Wer gesehen wird, läuft weniger Gefahr einen Unfall zu erleiden. Diese Tipps und Tricks gelten nicht nur für die Winterzeit.

 

Im Winter Rad fahren, Tipps und Tricks

Wer kennt das nicht von sich selbst, es ist kalt draußen und schon versiegt der sportliche Ehrgeiz des Sommers und die Kondition schwindet. Mal ist es zu kalt, zu rutschig oder zu windig, dabei gibt es eigentlich keinen Grund, im Winter aufs Fahrrad zu verzichten. Mit den folgenden Tipps ist auch das größte Schmuddelwetter kein Grund mehr, daheimzubleiben. Langfristig wirkt sich moderates Ausdauertraining positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus.

Sport im Winter,ähnlich wirksam wie ein Saunabesuch

Sportmediziner sind sich schon lange einig, Sport im Winter wirkt auf den Körper ähnlich positiv wie ein Besuch in der Sauna. Die „Kalt-Warm-Reize“ stimulieren das Immunsystem und stärken die Abwehr gegen Erkältungen. Wer auch im Winter aufs Rad steigen möchte, muss lediglich ein paar zusätzliche Regeln beherzigen. Zunächst sollten die gesteckten Ziele realistisch bleiben. Aus einem untrainierten Stubenhocker wird über Nacht kein Sport As, aber so wird der gute Vorsatz zur Realität.

So plane ich meine Touren im Winter

Für die kalte Jahreszeit empfehlen sich Touren zwischen einer und drei Stunden. Der Radler sollte sich so anstrengen, dass Hände und Füße warm werden. Eine lockere Unterhaltung soll dabei aber möglich sein. Experten raten, sich nicht zu überfordern. Der Körper braucht im Winter etwas mehr Zeit, um auf Touren zu kommen. Also locker losfahren und schon nach ein paar Minuten pulsiert das Blut und wärmt den ganzen Körper auf. Dabei möglichst leichte Gänge einlegen, das schont die Gelenke und wärmt Muskeln und Sehnen optimal auf.

Darf man bei einer Erkältung Sport treiben?

Wer erkältet ist, verzichtet besser auf die Radtour. Während dieser Zeit ist der Körper vollauf mit der Abwehr beschäftigt und sollte keine zusätzlichen Belastungen aushalten müssen. Eine verschleppte Erkältung kann sich äußerst negativ auf die Gesundheit auswirken, also besser erst auskurieren!

Ab wann sollte ich aufs Radfahren verzichten?

Ein zu kalt gibt es nicht, jedoch gilt hier das persönliche Wohlbefinden als Gradmesser. Wer beim radeln friert oder sich unwohl fühlt, sollte das Rad besser stehen lassen. Auch bei Schmerzen in den Fingern, Ohren oder Zehen ist Vorsicht geboten, es könnte sich dabei um Erfrierungen handeln!

Die 5 besten Fitnesstipps für Radler

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass Radfahren wohl einer der gesündesten Sportarten ist. Die Gelenke werden geschont und die Gefahr für Verletzungen ist sehr gering. Dennoch gibt es ein paar Dinge, auf die ein Radfahrer achten sollte.

1. Aufwärmen

Anders als beim Joggen oder beim Skilaufen ist ein langes Aufwärmen beim Radeln eigentlich nicht notwendig. Es genügt, die ersten Kilometer in langsamem Tempo zu fahren. Natürlich ist es besser, zuerst eine ebene Strecke zu fahren und die Tour nicht gleich mit einer Steigung zu beginnen. So haben die Muskeln die Möglichkeit, langsam warm zu werden.

2. Die richtige Haltung auf dem Fahrrad

Radfahren sollte Spaß machen, dabei spielt die richtige Haltung eine wichtige Rolle. Das Rad sollte daher an die Körpergröße des Fahrers angepasst sein. Wer ein zu kleines oder zu großes Fahrrad fährt, hat sicher wenig Freude an seinen Ausflügen. Die optimale Reifen- oder Rahmengröße ermittelt der Fachhändler. Das gilt auch für den richtigen Lenker und den Abstand von Sattel zum Boden.

3. Touren richtig planen

Wer sich überfordert, tut sich selbst keinen Gefallen. Daher besser erst kleine Touren ohne Steigungen wählen. Im Laufe der Zeit können die Entfernungen und die Anforderungen an die Kondition dann steigen. Hier hilft eine gute Portion gesunder Selbsteinschätzung bei der Auswahl der Touren. Falscher Ehrgeiz ist dabei sicher kein guter Ratgeber!

4. Ernährung beim Radfahren

Ein wichtiger Faktor für die Fitness beim Radfahren ist die Ernährung. Natürlich macht es keinen Sinn, sich vor einer Tour den Bauch vollzuschlagen. Leichte Speisen mit einem hohen Anteil an Kohlehydraten gibt Kraft und sorgt für die notwendigen Reserven. Also kein Schweinebraten mit schweren Beilagen, besser leichte Nudelgerichte oder ein Salat. Für unterwegs eignen sich Bananen oder Müsliriegel. Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln, hier weiß der Verbraucher oft nicht, was drin ist. Künstliche Zusätze oder zusätzliche Vitamine sind in der Regel nichts, was ein Sportler wirklich benötigt.

5. Pausen nicht vergessen

Ebenso wichtig wie die Anstrengung beim Radfahren sind die Pausen. Der Körper muss Gelegenheit haben, sich zu regenerieren. Also nicht unbedingt die Tour in einem Stück fahren, sondern genug Pausen einlegen. Wer sich am Ende einer Radtour eine Massage gönnt oder die Sauna besucht, tut seinem Körper einen großen Gefallen.

Richtige Bekleidung und nützliches Zubehör für den Radler

Um sich auf dem Fahrrad richtig wohlzufühlen, benötigen Radfahrer eigentlich nicht viel. Ein gutes Bike und die richtige Bekleidung und schon kann es losgehen. Wir zeigen mit den folgenden Tipps, worauf es bei der Bekleidung und dem Zubehör ankommt.

Das Richtige für oben rum!

Zunächst einmal könnte man als Radler natürlich in Jeans und Pulli fahren. Für die Fahrt zum Einkaufen genügt das sicher auch, aber wer Touren fährt oder einen Ausflug plant, sollte sich eine richtige Ausrüstung zulegen. Dazu gehört ein Shirt aus atmungsaktivem Material. Es muss den Schweiß nach außen transportieren und verhindert, dass sich das Shirt feucht anfühlt und der Fahrer damit auskühlt. Eingebaute Taschen sorgen für Stauraum und wer auf Sicherheit Wert legt, kauft Oberbekleidung, die über Reflektoren verfügt. Bei kühler Witterung oder Regen gibt es dazu die passende Jacke. Bei einer guten Radlerhose sitzt der Träger auf einer bequem gepolsterten Einlage. Gerade bei einem schmalen Sattel ist das unterlässlich.

Was trage ich drunter!

Ebenso wichtig wie die Oberbekleidung ist funktionale Unterwäsche. Hier darf sich die Körperwärme keinesfalls stauen, Schweiß wird nach außen transportiert und die Haut bleibt somit trocken. Bei guter Sportunterwäsche gibt es keine störenden Nähte, die auf der Haut reiben.

Ohne Helm geht nichts!

Einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für den Radfahrer ist der Helm. Er schützt den Kopf bei einem Sturz und sollte auf keinen Fall vergessen werden. Gerade für Kinder ist der Helm oft der Lebensretter Nummer eins! Für den Kauf bitte genug Zeit lassen. Nur, wer ein paar der Modelle ausprobiert, kann einen Helm finden, der gut sitzt und den man gern trägt.

Was sonst noch praktisch ist!

An mehr oder weniger nützlichem Zubehör für Radler mangelt es nicht. Nicht alles ist sinnvoll aber vieles ist doch sehr praktisch. Wie etwa eine Halterung für Karten oder ein Getränkehalter für längere Touren. Viele Sportler möchten auch auf dem Rad nicht auf ein Navigationsgerät verzichten. Nicht alle Touren sind gut ausgeschildert, ein Navi kann verhindern, dass man unnötige Umwege fahren muss. Auch eine gute Sonnenbrille darf bei einer Tour eigentlich nicht fehlen. Sie schützt die Augen vor den gefährlichen UV-Strahlen und verhindert, dass Fluginsekten in die Augen gelangen.

E-Bike, Trend oder mehr?

Immer häufiger sind sogenannte E-Bikes auf unseren Straßen unterwegs. Auf den ersten Blick wirken diese Räder wie gewöhnliche Fahrräder, wenn da nicht der kleine Elektromotor wäre, der das Gefährt antreibt. Es ist ja eigentlich sehr praktisch, anstatt selbst die Pedale zu treten, arbeitet der Motor. Kleinere Steigungen sind damit kein Thema mehr. Und auch längere Touren kann der Fahrer oder die Fahrerin mit dem E-Bike bewältigen. Ein E-Bike wird einfach an der Steckdose aufgeladen, das ist praktisch und dabei noch umweltfreundlich.

Für wen eignet sich ein E-Bike?

Diese Frage lässt sich einfach beantworten, denn das E-Bike eignet sich für jeden. Dabei ist es egal, ob man das Rad beruflich nutzt wie etwa die vielen Briefträger, oder aus rein sportlichen Gründen. Längst haben die E-Bikes den Alltag erobert. Man sieht sie in den Städten ebenso häufig, wie auf den Radwegen in der freien Natur. Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, muss dabei natürlich immer noch selbst in die Pedale treten, wird allerdings von einem leistungsfähigen Motor unterstützt.

Was kostet die Unterstützung durch den Elektromotor?

Vergleicht man als Kunde die Preise für ein normales Fahrrad und einem E-Bike so ist klar, dass ein E-Bike natürlich teurer ist. Je nach Ausstattung kostet ein E-Bike ab 500 Euro aufwärts. Nach oben hin sind die Grenzen offen, je nach Geschmack und den eigenen Bedürfnissen kann der Kunde auch ein paar Tausend Euro auf den Tisch legen. Dazu kommen natürlich die Kosten für den Strom. Mit einer Reichweite von bis zu 80 km sind die Elektroräder allerdings durchaus tourentauglich. Viele nutzen die Hilfe durch den Motor auch nur für Steigungen und radeln ansonsten mit der eigenen Muskelkraft. Positiv ist auch, dass der Nutzer keinen Führerschein für das E-Bike benötigt.

Fazit:

Wer sich für ein E-Bike entscheidet, kann aus einer schier unendlichen Produktpalette wählen. Vom einfachen Rad für die City, bis hin zu bequemen Tourenrädern ist die Auswahl riesig. Die Bikes eignen sich besonders für Senioren, sind aber durchaus etwas für sportlich ambitionierte Radfahrer. Gerade auf längeren Touren unterstützt der eingebaute Motor die eigene Körperkraft. Es lohnt sich also, den Gedanken an ein E-Bike ins Auge zu fassen.